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Verkehrssenator Frank Horch zu Gast beim DVF-Präsidium

v. l. Nußbaum und Horch

„Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsvorhaben dauern deutlich zu lange. Mittlerweile haben die umweltrechtlichen Regelungen, Einspruchsmöglichkeiten und Entscheidungskompetenzen zu einer fast unüberschaubaren Komplexität geführt. Wir brauchen dringend eine Vereinfachung dieser Prozesse", so Senator Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Freie und Hansestadt Hamburg und Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, beim Austausch mit dem Präsidium des DVF.

 

Auch Dr. Ulrich Nußbaum, DVF-Präsidiumsvorsitzender, sprach sich für eine Planungsbeschleunigung bei Bauvorhaben aus: „Es gibt bereits einen Bericht des vom Bundesverkehrsministerium initiierten Innovationsforum Planungs­beschleunigung mit guten Vorschlägen. Jetzt müssen diese vorgeschlagenen 12 Maßnahmenbündel in Gesetze und Verwaltungsvorschriften umgesetzt werden."

 

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Zur Rede Senator Frank Horch

Es gilt das gesprochene Wort

 

 

 

Dr. Heike van Hoorn ab 1. Janaur 2018 neue DVF-Geschäftsführerin

Dr. Heike van Hoorn

Das Präsidium des Deutschen Verkehrsforums (DVF) hat Dr. Heike van Hoorn zur Geschäftsführerin ab dem 1. Januar 2018 berufen. Sie tritt damit die Nachfolge von Thomas Hailer an, der zum Ende des Jahres sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegt.

 

DVF-Präsidiumsvorsitzender Dr. Ulrich Nußbaum freut sich, Dr. van Hoorn für die Geschäftsführung gewonnen haben: "Sie verfügt über viel Erfahrung in der politischen Arbeit, beste Kontakte und ausgezeichnete strategische Kompetenz. Damit können wir die erfolgreiche Arbeit des Deutschen Verkehrsforums fortsetzen." Ausdrücklich bedankt sich Nußbaum bei Thomas Hailer für seine über 15 jährige äußerst erfolgreiche Arbeit: „Er hat das DVF maßgeblich geprägt und zu dem gemacht, was es heute ist – eine schlagkräftige Interessensvertretung der Verkehrswirtschaft."

 

Van Hoorn: "Ich danke dem Präsidium für das Vertrauen in mich und die damit verbundene Chance, diesen anerkannten Verband erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich auf die spannende Aufgabe, die Anliegen des DVF in der neuen Legislaturperiode weiterhin ganz oben auf der politischen Agenda zu halten.“


Zur Presseinformation und Lebenslauf Dr. van Hoorn

 

 

 

Politische Handlungsempfehlungen 2017plus

 

Die zu Ende gehende Legislaturperiode hat für den deutschen Mobilitätssektor wichtige Fortschritte gebracht, zum Beispiel einen signifikanten Investitionshochlauf oder gezielte Förderung von alternativen Antrieben oder Technologien. Aber es muss noch mehr geschehen. Denn die Herausforderungen, vor denen Deutschland als Verkehrs- und Logistikstandort steht, sind gewaltig.

 

Das DVF hat im Hinblick auf die anstehenden Bundestagswahlen seine politischen Handlungsempfehlungen 2017plus nun veröffentlicht. „Ein wichtiges Ziel, vor allem für die neue Legislaturperiode, ist es, das Thema Mobilität in seiner Bedeutung für den Standort Deutschland sichtbarer zu machen und auf der politischen Agenda nach oben zu setzen. Mobilität ist eingebunden in eine Vielzahl von Querschnittsthemen wie Energie, Security, Umwelt oder Tarif“, so Dr. Ulrich Nußbaum, DVF-Präsidiumsvorsitzender.

 

In der Broschüre werden fünf Themencluster aufgearbeitet:

  • Verkehrsinfrastruktur
  • Digitalisierung
  • Klima- und Umweltschutz
  • Standort Deutschland
  • Europa

Mehr aktives Handeln im Bereich der Querschnittsthemen empfiehlt das DVF, damit die Verkehrswirtschaft nicht lediglich wie ein Endverbraucher von der Politik wahrgenommen wird. So sollten die politischen Entscheidungsträger bei der Energie- und Umweltpolitik oder bei der Security und kritischen Infrastrukturen anerkennen, dass die Mobilitätsbranche eine Vorreiterrolle einnimmt und aktiv mitgestaltet. Entsprechend müssen demnach auch die politischen Rahmenbedingungen gesetzt werden. Nußbaum: "So sollen mit der Energiewende auf den Verkehrssektor noch mehr Kosten abgewälzt werden. Beispielsweise führt das dazu, dass durch den Umstieg von Öl auf Strom die Unternehmen über die EEG-Umlage für die Reduzierung ihrer Emissionen bestraft werden."

 

Link zur Broschüre politische Handlungsempfehlungen 2017plus