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Hamburg Südamerik. Dampfschifffahrtsges. KG
Hamburg Südamerik. Dampfschifffahrtsges. KG
Willy-Brandt-Straße 59-61 . 20457 Hamburg
Telefon: +49 40 3705-0
Fax: +49 40 3705-2400
Email: central[at]ham.hamburgsud.com
Internet: http://www.hamburg-sued.com
Seit ihrer Gründung 1871 hat sich die Hamburg Süd zu einem Qualitätsanbieter für den weltweiten Seetransport und für individuelle Logistik-Lösungen aus einer Hand entwickelt. Ihre starke Marktposition – sie gehört zu den 20 größten Containerreedereien der Welt und zu den führenden Anbietern in den Nord-Süd Verkehren – ist vor allem auf eine konsequente Expansion und die Übernahme zahlreicher namhafter Linienaktivitäten (z.B. im Dezember 2007 Costa Container Lines) in den letzten Jahren zurückzuführen.
In der Linienschifffahrt betreibt die Hamburg Süd mehr als 50 Liniendienste mit 115 Containerschiffen und ca. 343.000 Containern (davon rund 15 Prozent Kühlcontainer). Sie ist mit über 4.200 Mitarbeitern und mehr als 200 Büros an allen wichtigen Standorten vertreten und verfügt über ein weltumspannendes Netzwerk. Ihre Liniendienste verbinden Südamerika mit Europa, Nordamerika, der Karibik, dem Mittelmeerraum, Asien und Südafrika ebenso wie Europa mit dem östlichen Mittelmeer, Indien/Pakistan, der Karibik, Nordamerika und Australien/Neuseeland oder wie Australien/Neuseeland und die Pazifischen Inseln mit Asien und Nordamerika. Das Ladungsvolumen ist von 330.000 TEU in 1997 auf 2,14 Millionen TEU in 2007 gewachsen. Damit hat sie ihre Carryings innerhalb von zehn Jahren mehr als versechsfacht.
Im Markt ist die Hamburg Süd-Gruppe mit drei Marken vertreten: In den Container-Liniendiensten sind dies Hamburg Süd sowie Costa Container Lines und die Aliança die als brasilianische Reederei mit Schiffen unter brasilianischer Flagge operiert. In der Trampschifffahrt ist die Reederei mit ca. 60 Massengutschiffen und Produktentankern unter den Namen Rudolf A. Oetker (RAO), Furness Withy Chartering und Aliança Bulk (Aliabulk) auf den Weltmeeren präsent.
Die Reedereigruppe investiert kontinuierlich in die Optimierung ihrer Dienste und in modernste Technologien. Allein im Jahr 2007 lag das Investitionsvolumen bei 600 Millionen Euro. Um eine größere Unabhängigkeit von den volatilen Chartermärkten zu erreichen, fließt das Budget insbesondere in den Ausbau der gruppeneigenen Schiffsflotte und in neue Container.
Nachdem bis Jahresende 2007 sechs Containerschiffe der „Bahia“-Klasse, mit einer Kapazität von je 3.752 TEU zur Auslieferung kamen, hat die Hamburg Süd Aufträge über 17 weitere Schiffsneubauten mit einer Kapazität von ca. 104.000 TEU vergeben. Die Gesamtinvestitionen für Schiffe und Container belaufen sich in den Jahren 2008 bis 2011 auf rund 1,7 Milliarden Euro.