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JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG

JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG

Kutterstraße 3 . 26386 Wilhelmshaven
Telefon: 0 44 21 - 40 98 0 0 . Fax: 0 44 21 - 40 98 0 80 . Email: info[at]jadeweserport.de . Internet: http://www.jadeweserport.de

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Telefon: 0 44 21 - 40 98 0 0

Fax: 0 44 21 - 40 98 0 80

Email: info[at]jadeweserport.de

Internet: http://www.jadeweserport.de

Ansprechpartner

Vertrieb/Marketing: Christian Helten
Telefon: 0 44 21 - 40 98 0 55
Email: c.helten[at]jadeweserport.de

JadeWeserPort Wilhelmshaven: Der Container-Tiefwasserhafen in Niedersachsen

Der weltweite Containerverkehr setzt sein außergewöhnliches Wachstum fort. Der Umschlag von Gütern in den Seehäfen boomt; immer größere Containerschiffe bestimmen das Bild der internationalen Warenströme. Durch die dynamischen Impulse der Globalisierung, die Osterweiterung der Europäischen Union und den wirtschaftlichen Aufschwung in Russland wächst der Welthandel.

Für die Zukunft rechnen die deutschen Seehäfen pro Jahr mit ca. 6 Prozent Wachstum bei der Nachfrage im Containerumschlag. Bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts kann dies zu einer Verdoppelung der Umschlagmengen führen – vorausgesetzt, es werden rechtzeitig die geeigneten Kapazitäten bereitgestellt. Fest steht: Deutschland als moderner Industriestandort mit starker Außenhandelsorientierung braucht einen nationalen Tiefwasserhafen, der Tide unabhängig auch von Containerschiffen der Zukunft problemlos jederzeit angelaufen werden kann.

Gute Aussichten für den JadeWeserPort
Der JadeWeserPort in Wilhelmshaven kommt zur richtigen Zeit. Als Gemeinschaftsprojekt der Länder Niedersachsen und Freie Hansestadt Bremen wird er nach seiner Inbetriebnahme 2010 das Leistungsangebot der deutschen Seehafenwirtschaft nachhaltig stärken.
Der herausragende Standortvorteil des künftigen deutschen Container-Tiefwasserhafens: Durch die vorhandene Fahrwassertiefe der Jade ist er auch für die zukünftigen Generationen von Großcontainerschiffen, die eine Kapazität von über 13.000 TEU haben, besonders geeignet. Selbst Giganten mit einer Länge von bis zu 430 Metern und Tiefgängen bis zu 16,50 Metern werden den JadeWeserPort Tide unabhängig und ohne Wartezeiten problemlos erreichen können. An der geplanten 1.725 Meter langen Stromkaje können  zeitgleich vier Großcontainerschiffe und Feederschiffe mit 16 Containerbrücken, die über eine Ausladung von 62 m verfügen, abgefertigt werden. 

Wilhelmshaven wird zu einer zentralen Drehscheibe für Containerreedereien für Überseeverkehre sowie europäische Seetransit- und nationale / europäische Landverkehre über Schiene und Straße werden. Im europaweiten Ausschreibungsverfahren um die Vergabe der 40-jährigen Betreiberkonzession des Containerterminals hat die EUROGATE-Gruppe, Bremen, im März 2006 den Zuschlag erhalten. Mit EUROGATE ist ein besonders leistungsfähiger, europaweit tätiger und mit starken Reedern verbundener Terminalbetreiber gefunden worden. Dieses Gemeinschaftsunternehmen von Eurokai (Hamburg) und der BLG Logistics Group (Bremen) ist Europas führende Container-Terminal-Logistik-Gruppe mit 9 Terminals in den Nordseehäfen und im Mittelmeer und einem Umschlagsvolumen von 12,5  Mio. Standardcontainern im Jahr 2006. An der Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven GmbH & Co. KG wird sich mit 30 % auch die Maersk A/S, Kopenhagen, vertreten durch APM Terminals International, weltweit drittgrößter Terminalbetreiber, beteiligen. Mit diesen Partnern werden die Potenziale des Standortes in den kommenden Jahren zügig entwickelt und der JadeWeserPort in die Reihe der großen Containerhäfen an der europäischen Nordrange zwischen Antwerpen und Hamburg geführt. Über Wilhelmshaven wird dann auch ein bedeutender Teil an europäischen Verteilerverkehren, insbesondere mit Skandinavien, den osteuropäischen EU-Ländern und Russland, abgewickelt werden. Der JadeWeserPort wird etwa 2,7 Mio. Standardcontainer pro Jahr umschlagen.

Investitionen
Für die Infrastruktur des Hafens, die örtlichen Verkehrsanbindungen sowie für die Flächen sind ca. 600 Mio. Euro notwendig. Davon übernimmt die JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft, an der Niedersachsen mit 50,1 Prozent und Bremen mit 49,9 Prozent beteiligt sind, die terminalnahe Infrastruktur. Die Investitionen in die Basisinfrastruktur und die erforderlichen Verkehrsanbindungen trägt das Land Niedersachsen.
Nach Errichtung der Infrastruktur wird die Betreibergesellschaft etwa 350 Mio. Euro in die Suprastruktur des Hafens investieren, also für Kräne, Transportmittel, Flächenbefestigung und Immobilien etc.

Als eines der größten norddeutschen Infrastrukturvorhaben der letzten 50 Jahre wird der JadeWeserPort der Nordwest-Region einen starken wirtschaftlichen Schub geben. Im Betrieb des Container Terminals werden bis zum Jahr 2016 ca. 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen; weitere 1.000 hafenabhängige entstehen zeitgleich. Der Planfeststellungsbeschluss wurde im  März 2007 erteilt. Der Baubeginn für den JadeWeserPort ist zum frühest möglichen Zeitpunkt nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg über zwei „Eilklagen“ gegen den Planfeststellungsbeschluss geplant. Der Zuschlag für das größte Baulos mit einem Volumen von 480 Mio. Euro wurde Ende September einer Bietergemeinschaft unter Führung des Papenburger Unternehmens Bunte erteilt. Dieses Baulos umfasst die Herstellung der Kaje und Flächen sowie die Baggerarbeiten.

Die Magnetwirkung des Hafens zeigt sich schon heute: Bedeutende Industrieunternehmen planen große Investitionen in Wilhelmshaven – etwa die E.ON Ruhrgas AG (DFTG) für einen Flüssigerdgasterminal sowie E.ON Kraftwerke und Electrabel mit jeweils einem neuen Kohlekraftwerk. Zahlreiche neue Arbeitsplätze sind auch dadurch zu erwarten.

Logistikzentrum mit europäischer Bedeutung
Die Terminalfläche des JadeWeserPorts wird 120 Hektar betragen. Im Terminal wird eine landseitige Umschlaganlage für den kombinierten Verkehr eingerichtet, die für Ansiedler und Verlader aus der Logistikzone und der Region zur Verfügung steht. Daran wird sich eine etwa 170 Hektar große Fläche als hafennahe Logistikzone mit einem Güterverkehrszentrum für die Ansiedlung von logistik- und hafenorientierten Unternehmen anschließen. Durch den engen räumlichen Verbund zum Terminal entsteht ein maritimes Logistik-Cluster von europäischer Bedeutung mit leistungsfähigen Anschlüssen an die Verkehrsträger Bahn und Straße. Die Bundesautobahn A 29 endet unmittelbar vor dem Güterverkehrszentrum und der Logistikzone.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.jadeweserport.de

November 2007

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