Infrastruktur

Der Staat trägt die Verantwortung für die uneingeschränkte Nutzbarkeit von Verkehrswegen. Für die Bürger und die Wirtschaft in Deutschland ist eine gut funktionierende Infrastruktur überlebenswichtig, egal ob Schiene, Straße, Luft oder Wasserwege.

Höhere Belastungen, stark ansteigendes Verkehrsaufkommen sowie unzureichende Investitionen in Erhalt, Aus- und Neubau führen zu einer Überlastung der Infrastruktur.

Das Deutsche Verkehrsforum fordert eine von Haushaltsschwankungen unabhängige, bedarfsgerechte Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur auf verstetigtem hohem Niveau. Auch nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete I und II muss der Bund jährlich mindestens 12 Mrd. Euro in die Verkehrswege investieren. Derzeit sieht die Finanzplanung des Bundes für die Zeit nach 2010 weniger als 10 Mrd. Euro dafür vor.

Notwendig ist die schrittweise Umsetzung einer Langfriststrategie zur effizienten Finanzierung von Verkehrsinfrastrukturen. Dazu gehören u.a.:

  • Finanzmittel für Verkehrswege vom Haushaltsjahr lösen und geschlossene Finanzierungskreisläufe schaffen
  • Nutzung von Public-Private-Partnership (PPP), wenn Effizienzvorteile realisiert werden können
  • Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft VIFG weiter entwickeln, durch Maastricht-neutrale Kreditermächtigung und direkte und vollständige Zuweisung der LKW-Maut.

Zum Strategiepapier "Zukunftsprogramm Verkehrsinfrastruktur"





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Highlights

Unsere Position zum EU-Weißbuch Verkehr

Das Deutsche Verkehrsforum hat zum EU-Weißbuch ein Positionspapier entwickelt

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Politik trifft Logistik

Berlin / 07.02.2012

Pressemitteilungen

Aufholbedarf für Investitionen in Verkehrswege ist enorm

V.l.:Sts. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Dr. Goetz von Thadden und Dr. Frank Stieler beim Lenkungskreis Infrastruktur

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