Mobilität und Klimaschutz müssen gleicher Maßen gefördert werden. Durch kontinuierlich hohe Investitionen ist im Verkehrssektor die Entkopplung von Verkehrsleistung und Emissionen gelungen.
Klimaschutzmaßnahmen dürfen den Standort Europa im globalen Wettbewerb nicht benachteiligen - europäische oder nationale Insellösungen sind in ihrer ökologischen Wirkung beschränkt und verzerren den Wettbewerb. Dies hat auch die neue Bundesregierung erkannt, sie wendet sich im Koalitionsvertrag gegen nationale Alleingänge beim Umweltschutz.
Deutschland ist Vorreiter beim Einsatz ressourcenschonender Transporttechnologien:
- Die deutschen Autohersteller haben 2008 CO2-Emissionen um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert.
- Die Deutsche Bahn hat ihre spezifischen CO2-Emissionen im Schienenverkehr bis Ende 2007 im Vergleich zu 2002 insgesamt um 12,8 Prozent gesenkt.
Die Verkehrswirtschaft braucht aber die Unterstützung der Politik in Deutschland und in Europa:
- Gezielte Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, um Engpässe und Staus zu reduzieren.
- Förderung von Forschung und Entwicklung.
- Zügige Fertigstellung der Transeuropäischen Netze, durch die laut EU-Kommission jährlich 6 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden können.
- International einheitliche Anreizsysteme an Stelle zusätzlicher Steuern und Abgaben, die Investitionsmittel für den Klimaschutz entziehen.
Positionspapier Klimaschutz im Verkehrssektor
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Highlights
Unsere Position zur Elektromobilität
Das Deutsche Verkehrsforum hat zum Thema Elektromobilität ein Positionspapier erstellt. Dabei geht es um technologieoffene Förderung, Nutzung möglicher Chancen und Sicherung von Nachhaltigkeit.

