
Nicht nur der Personenverkehr, auch der Warenverkehr unterliegt hohen Sicherheitsbestimmungen, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in vielen Ländern verschärft wurden. Wirksamer Terrorschutz ist notwendig, darf aber nicht Logistikketten behindern und den freien Warenverkehr in der Europäischen Union in Frage stellen.
In der EU können Unternehmen seit dem 1. Juli 2009 Erleichterungen bei Zollprüfungen erhalten, wenn sie das Prädikat „zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ (Authorised Economic Operator AEO) besitzen. Im globalen Warenverkehr sollte daher dieser praktikable europäische Status zum international anerkannten Sicherheitsstatus werden.
Pauschale Sicherheitsanforderungen, wie sie das Gesetz des US-Kongresses zur ,,100% Containerinspektion" ab 2012 vorsieht, lehnt das Deutsche Verkehrsforum ab. Sie verursachen hohe Kosten bei fraglichem Sicherheitsgewinn. Laut US-Gesetz müssen spätestens ab 1. Juli 2012 alle Containertransporte in die USA in den Abgangshäfen gescannt werden. Eine geeignete Lösung würde die gegenseitige Anerkennung bestehender Sicherheitsregime zwischen Europa (AEO-Status) und den USA (C-TPAT – Custom-Trade Partnership Against Terrorism) bringen.
Unsere Forderungen:
- Außengrenzen absichern - offenen Binnenmarkt erhalten
- Staatliche und privatwirtschaftliche Sicherheitsinitiativen verzahnen
- Globale Standards unterstützen
- Anreize für Unternehmen schaffen
Positionspapier "10 Eckpunkte für die sichere Lieferkette"
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Highlights
Unsere Position zur Elektromobilität
Das Deutsche Verkehrsforum hat zum Thema Elektromobilität ein Positionspapier erstellt. Dabei geht es um technologieoffene Förderung, Nutzung möglicher Chancen und Sicherung von Nachhaltigkeit.
