Parlamentarischer Abend zum Thema "Mobilität und Klimaschutz - Perspektiven bis 2020"
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Berlin / 25.10.2007 Veranstalter: Deutsches Verkehrsforum e.V. Präsidiumsmitglied: Dr. Carsten Kreklau (BDI) Vortragende: Dr. Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Dr. Klaus W. Lippold MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages, Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Thomas Kropp, Leiter Konzernpolitik, Bevollmächtigter des Vorstands Deutsche Lufthansa AG, Dr. Thomas Becker, Stv. Geschäftsführer und Leiter Volkswirtschaft Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), Jürgen Illing, Leiter Politische Beziehungen Deutsche Bahn AG und Dr. Hermann J. Klein, Mitglied des Vorstandes Germanischer Lloyd AG. Moderator: Dr. Matthias Müller, Wirtschaftsredakteur FAZ
Mobilität und Klimaschutz sind für Deutschland unverzichtbar. Beides muss gefördert werden - ohne gegenseitige Beeinträchtigung und zum Wohle der Bürger unserer Volkswirtschaft. Denn die Mobilitätswirtschaft sichert Existenzen, schafft Wachstum und Arbeitsplätze. Die deutsche Verkehrswirtschaft ist sich ihrer ökologischen Verantwortung sehr bewußt; sie investiert laufend viele Milliarden Euro in klimaschonende Technologien. So hat die Automobilindustrie in den letzten fünf Jahren 77 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung gelenkt, die Luft- und Raumfahrtindustrie 17 Prozent ihres Umsatzes. Deutschland ist Vorreiter beim Einsatz ressourcenschonender Transporttechnologien. Auch dadurch konnte eine klare Entkoppelung der Verkehrsleistung vom Treibstoffverbrauch in allen Sektoren der Verkehrswirtschaft erreicht werden: beispielsweise schaffte der deutsche Straßenverkehr - als einziger in der EU - einen Rückgang von 15 Prozent der CO2-Emissionen seit 1999. Die Bundesregierung will eine Reduktion des CO2-Ausstoßes in Deutschland bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 erreichen, im Extremfall sogar um 40 Prozent. Der Verkehrssektor wird durch weitere Effizienzsteigerung ihren Beitrag zu diesen sehr ehrgeizigen Reduktionszielen leisten. Aber allein wird sie den Klimawandel nicht aufhalten. Auch die Politik ist gefordert, durch die Bereitsstellung leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur, die Liberalisierung der Märkte und eine gezielte Förderung von Umwelttechniken einen wesentlichen Beitrag zur Emissionsminderung zu leisten. Bei unserem Parlamentarischen Abend diskutieren hochkarätige Experten darüber, wie Wirtschaft, Politik und Wissenschaft effektiv zusammenarbeiten können, um die vorgegebenen Klimaschutzziele zu erreichen. |
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Highlights
Unsere Position zum EU-Weißbuch Verkehr
Das Deutsche Verkehrsforum hat zum EU-Weißbuch ein Positionspapier entwickelt
Aufholbedarf für Investitionen in Verkehrswege ist enorm
V.l.:Sts. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Dr. Goetz von Thadden und Dr. Frank Stieler beim Lenkungskreis Infrastruktur

