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Neues EU-Datengesetz: Chancen für die Logistik, aber auch noch viele offene Fragen

05.07.2023

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Wenn es gut läuft, schafft das Ende vergangenen Monats verabschiedete EU-Datengesetz, der Data Act, „eine schöne neue Datenwelt“. In dieser können beispielsweise findige Start-ups Innovationen treiben, neue Dienstleistungen ersinnen und ganz neue Geschäftsmodelle schaffen. Und Logistiker selbst würden befähigt, etwa basierend auf den Daten aus den von ihnen disponierten Lkw „ihre Transporte besser zu managen“. Das stellte Verkehrsstaatssekretärin Daniela Kluckert Anfang der Woche bei einem Parlamentarischen Abend des Deutschen Verkehrsforums zum Thema in Aussicht.

Bis es soweit ist, dauert es aber noch. 2027 – nach langen Übergangsfristen – wird das Gesetz erst so richtig greifen. Womöglich braucht es diese Zeit aber auch, um die vielen, noch offenen Fragen auszuräumen. Das Grundprinzip ist zwar klar: Die Hersteller von Fahrzeugen und anderen Maschinen müssen den eigentlichen Nutzern künftig Zugang zu den Daten gewähren, die im Betrieb entstehen. Und die Nutzer können wiederum Dritte beauftragen, daraus einen weiteren Mehrwert zu erzeugen. Allerdings würden Dateninhaber und Nutzer in ein recht komplexes Vertragswerk gezwängt, welches die flexible Nutzung der Daten erschwere, unterstrich Rechtsexperte Prof. Axel Metzger von der Berliner Humboldt Universität. Zudem sei noch offen, wie Geschäftsgeheimnisse gewahrt werden können. Und es müsse noch das Verhältnis zur Datenschutzgrundverordnung geklärt werden, sagte Metzger. (...)