Mobilität für Deutschland - Pressespiegel

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Verkehrsbranche fordert Reform des Infrastruktur-Sondervermögens und Planungsbeschleunigung

22.11.2025

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Unternehmen und Verbände aus der Verkehrs- und Infrastrukturwirtschaft drängen auf Änderungen bei der Umsetzung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). In einem Strategiepapier fordert das Deutsche Verkehrsforum (DVF) unter anderem, privates Kapital stärker einzubinden, Prozesse zu beschleunigen und Finanzierungsstrukturen zu reformieren.

Branche kritisiert Verzögerungen beim Investitionshochlauf

Zahlreiche Unternehmen und Verbände der Verkehrs- und Infrastrukturwirtschaft sehen im aktuellen Umgang mit dem Sondervermögen Hindernisse für einen raschen Ausbau. Aktuelle Rahmenbedingungen würden einen schnellen Hochlauf der Investitionen behindern. „Es gilt beim SVIK nachzubessern, privates Kapital zu hebeln, partnerschaftliche Ansätze voranzutreiben“, heißt es in einem Strategiepapier des Deutschen Verkehrsforums (DVF), über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben) berichten. (...)

„Nur jede dritte Milliarde, die aus dem Sondervermögen und Verteidigungshaushalt für die Verkehrswege bereitgestellt wird, kommt dort auch wirklich zusätzlich an“, kritisierte der Co-Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, Florian Eck, gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Für eine solide Finanzierung müssten Investitionsmittel „über zehn Jahre zugesagt werden, nicht nur über ein Jahr hinweg“.

Eck forderte darüber hinaus auch, die Verkehrsinfrastruktur auf neue Aufgaben vorzubereiten. „Damit meine ich, dass wir auch Vorsorge treffen müssen, für den Bündnis- oder Verteidigungsfall“. Nötig sei dafür nicht nur eine sanierte Infrastruktur, sondern auch der weitere Aus- und Neubau von Brücken, Straßen, Schienen und Schleusen. „Ziel muss es sein, auf wichtigen Achsen parallele Strecken zu haben. Das hilft auch bei Baustellen“, sagte Eck weiter. (...)