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Milliardenprojekt Regionaltangente West: Fachfirma fehlt - Tunnelbau am Bahnhof Frankfurt-Höchst verzögert sich

06.05.2026

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Bei einem der wichtigsten ÖPNV-Projekte in Hessen, der Regionaltangente West, klemmt es weiter am Bahnhof Frankfurt-Höchst. Der geplante Tunnelbau kann immer noch nicht starten. Trotzdem soll die neue Linie Ende 2030 in Betrieb gehen.

Ausgerechnet am zentralen Knotenpunkt der neuen Schienenverbindung geht es derzeit nicht voran: Am Bahnhof Frankfurt-Höchst. Hier soll die Regionaltangente West (RTW) die bestehenden Bahnstrecken in einem Tunnel unterqueren. Vor dem Baustart müssen aber Oberleitungen neu gespannt werden. Aber dafür fehlt die Fachfirma.

"Wir haben keine, zumindest keine vertraglich gebundene", räumt RTW-Chefplaner Horst Amann im hr-Interview ein. Er sei aber in guten Gesprächen, möglicherweise könne er bald einen Vertrag schließen. (...)

Harter Konkurrenzkampf um Spezialisten

Was es Amann und seinem Team so schwer macht: Sie sind nicht die einzigen, die gerade Spezialfirmen suchen. Bundesweit machen sich Dutzende Schienenprojekte Konkurrenz, darunter auch die großen Generalsanierungen der Deutschen Bahn, wie derzeit auf der Strecke Hamburg - Berlin.

Auch Heike van Hoorn, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrsforums, sieht Engpässe etwa im Stellwerksbau oder bei Oberleitungen: "Da gibt es nur ganz wenige Firmen, die das können. Und durch diese Korridorsanierungen, die wir im Moment haben, haben wir eine große Konzentration auf größere Projekte." Und zu denen zählt die 52 Kilometer lange Regionaltangente eher nicht. (...)