Mobilität für Deutschland - Pressespiegel

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Reaktionen auf das Ende des Verkehrsministers: „Das Problem ist nicht primär Schnieder“

24.07.2026

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Im Zuge der von Bundeskanzler Friedrich Merz angestrebten Kabinettsumbildung ist auch das Verkehrsressort neu besetzt worden. Die DVZ fasst die wichtigsten Reaktionen aus Politik und Wirtschaft zum Abgang von Patrick Schnieder zusammen. 

Nach übereinstimmenden Medienberichten räumt Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) im Zuge der von Bundeskanzler Friedrich Merz angestrebten Kabinettsumbildung seinen Posten. Die DVZ fasst die wichtigsten Reaktionen aus Politik und Wirtschaft zusammen. 

Paula Piechotta, Mitglied im Haushaltsausschuss und Berichterstatterin für den Verkehrsetat der Grünen-Bundestagsfraktion, findet deutliche Worte zum vermeintlichen Aus des Verkehrsministers. „Das Problem der deutschen Verkehrspolitik ist nicht primär Schnieder“, unterstreicht sie. Kanzler Merz und Finanzminister Lars Klingbeil schütteten mit dem Sondervermögen von 500 Milliarden Euro „lediglich ihre Haushaltslöcher zu und finanzieren kein einziges zusätzliches Schienenprojekt“, sagt sie. „Jeder Verkehrsminister, der sich da nicht beschweren würde, beginge Verrat an den deutschen Brücken und Schienentrassen“, fügt sie hinzu.

Al-Wazir: „Grundproblem nicht gelöst“

Noch einen Schritt weiter geht ihr Parteikollege Tarek Al-Wazir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, in seiner Reaktion auf das Schnieder-Aus. (...)

Verkehr zum Gewinnerthema machen“

Florian Eck, Sprecher der Geschäftsführung des Deutschen Verkehrsforums, wünscht sich eine Richtungs- statt einer Personalentscheidung. „Die Regierungskoalition muss Verkehr wieder zum Gewinnerthema machen. Dazu muss sie Mut beweisen, indem sie der neuen Leitung des Ministeriums bei den notwendigen Reformen freie Hand lässt und die Sanierung der Verkehrswege langfristig durchfinanziert.“ Mit Infrastrukturfonds, Brückensanierung, Beschleunigung und Digitalisierung würden die Lösungen auf dem Tisch liegen. „Sie müssen jetzt konsequent umgesetzt werden.“ (...)