Mobilität für Deutschland - Pressespiegel

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Logistikverbände fordern Tempo - Reform der Einfuhrumsatzsteuer darf nicht bis 2030 dauern

15.09.2026

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Verkehr & Smart Mobility: Logistikverbände begrüßen, dass die Finanzminister der Länder bis zum 1. Januar 2030 ein Verfahren ermöglichen wollen, bei dem die Einfuhrumsatzsteuer künftig direkt mit der Vorsteuer verrechnet wird. Die bislang notwendige Vorfinanzierung der Steuer durch die Unternehmen würde damit entfallen. Die Branche setzt sich bereits seit Jahren für eine Reform ein.

Derzeit muss die Einfuhrumsatzsteuer bereits bei der Zollabfertigung entrichtet werden, obwohl sie später als Vorsteuer geltend gemacht werden kann. In vielen anderen EU-Mitgliedstaaten werden Einfuhrumsatzsteuer und Vorsteueranspruch bereits unmittelbar miteinander verrechnet. (...)

Ähnlich formulierte es auch Heike van Hoorn, Co-Geschäftsführerin beim Deutschen Verkehrsforum (DVF): Der Beschluss sei nicht nur für die Häfen, Flughäfen und Logistikdrehscheiben in Deutschland ein enorm wichtiges Signal. „Wir haben jetzt nur eine Bitte: Die Umsetzung darf nicht bis 2030 dauern“, sagte sie. „Es muss schneller gehen.“ Die nötigen rechtlichen und technischen Anpassungen bräuchten zwar Zeit, doch angesichts der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dränge die Umstellung. Gegenmaßnahmen müssten rasch umgesetzt werden.