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DVF begrüßt Erleichterung beim Verfahren der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt)

15.09.2026

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Die Finanzministerinnen und -minister der Bundesländer haben sich am vergangenen Freitag einstimmig für Erleichterungen bei der Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer ausgesprochen. Konkret soll das sogenannte Verrechnungsmodell eingeführt werden, das auch alle Nachbarländer Deutschlands praktizieren. Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) begrüßt diesen Schritt nachdrücklich. Nachdem sich bereits die Bundesregierung für das Verrechnungsmodell ausgesprochen hat, ist das Votum der Länder entscheidend für den Start der Reform.

Dr. Heike van Hoorn, DVF-Geschäftsführerin: "Der Beschluss ist nicht nur für die Häfen, Flughäfen und Logistikdrehscheiben in Deutschland ein enorm wichtiges Signal. Die Einführung des Verrechnungsmodells hilft dem ganzen Wirtschaftsstandort. Die Ansiedlung von Unternehmen, Investitionen und Arbeitsplätze werden damit unterstützt. Wir haben jetzt nur eine Bitte: Die Umsetzung darf nicht bis 2030 dauern. Es muss schneller gehen."

Bei der Einfuhr von Gütern verursacht das in Deutschland aktuell angewendete Verfahren einen unnötigen Liquiditätsabfluss und bürokratischen Aufwand bei den Importeuren. Dieser Nachteil entsteht dadurch, dass die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) sofort an den Zoll entrichtet werden muss. Nach dem Weiterverkauf kann der Importeur diesen Betrag im Rahmen seiner Umsatzsteuervoranmeldung anrechnen lassen - ähnlich wie bei einem Kauf und Verkauf im Inland. Mit einem zeitlichen Abstand erhält der Importeur die Steuerzahlung dann vom Finanzamt erstattet. (...)