Das plant die Bundesregierung für Wasserstraßen und Schifffahrt
17.09.2026
In den nächsten vier Jahren (2026 – 2029) stellt der Bund 400 Millionen Euro für die Häfen aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereit. Geplant sind Förderprogramme für umweltfreundliche Umschlaggeräte sowie die notwendige Tank- und Ladeinfrastruktur. Bei der Digitalisierung der Häfen sollen bestehende Förderansätze zusammengeführt werden. Die Wasserstraßen sollen in das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) aufgenommen werden. Ob es zusätzliche Finanzierungsbeiträge des Bundes zur Hafeninfrastruktur geben wird, bleibt weiter ungeklärt.
Dr. Wibke Mellwig, Leiterin der Abteilung Wasserstraßen, Schifffahrt; Bundesministerium für Verkehr (BMV), erläuterte, dass die Nationale Hafenstrategie die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Zukunftssicherheit von See- und Binnenhäfen stärken solle.
„Die Verantwortung für die Finanzierung der Häfen liegt grundsätzlich bei den Ländern, während der Bund für die Anbindung an die Verkehrswege zuständig ist. Die jüngst bewilligten Mittel für militärische Hafeninfrastruktur sind ein wichtiger erster Schritt. Investitionen an der Schnittstelle von Verkehrsinfrastruktur und militärischer Mobilität sind für den Bund ein wichtiger Punkt.“