Einführungsrede Norbert Schüßler

Parlamentarischer Abend "Mobilitätswende braucht Bürokratieabbau! Schneller und effizienter bauen, fördern, digitalisieren"

Norbert Schüßler
Norbert Schüßler

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Teilnehmer im Netz und an den Bildschirmen, sehr geehrte Podiumsteilnehmer,

ich habe heute die besondere Ehre, Sie alle sehr herzlich im Namen des Deutschen Verkehrsforums zu unserer heutigen Diskussionsveranstaltung „Mobilitätswende braucht Bürokratieabbau! Schneller und effizienter bauen, fördern und digitalisieren“ hier im Hotel Adlon willkommen zu heißen.

Bürokratie, in der Übersetzung Schreibstubenherrschaft, wurde 1894 in Meyers Konversationslexikon wie folgt definiert:

„Bureaukratie, Bezeichnung für eine kurzsichtige und engherzige Beamtenwirtschaft, welcher das Verständnis für die praktischen Bedürfnisse des Volkes gebricht“.

Das gemeine Volk wird dieser Definition auch heute noch nach über 125 Jahren so zustimmen wollen. Mehr noch: Wenn Bürokratie dem Bürger schon ein großes Ärgernis ist, kann sie zumindest fallweise für Unternehmen sogar existenzbedrohend sein.

Bürokratie ist jedenfalls dazu geeignet, Prozesse zu behindern und zu verhindern. Begleitet wird sie in aller Regel von einem Verwaltungsaufwand, der die Unternehmen zunehmend mit unnötigen, kostenintensiven Aufwendungen belastet. Wenn wir Bürokratie, das Ergebnis von Gesetzen und Vorschriften, als Gradmesser der Geschwindigkeit von Prozessen verstehen, wird umso deutlicher,

wie gewaltig die Herausforderungen sind, wenn wir den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig erhalten wollen und zudem die gesetzten klimapolitischen Ziele einhalten wollen.

Bürokratie betrifft Staat, Gesellschaft und Wirtschaft.

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