16.01.2024

Überholspur oder Abstellgleis? Industriepolitik für den Mobilitätsstandort Deutschland

Erhaltung, Ausbau und Digitalisierung der Infrastrukturen, Erfüllung der Klimaziele, Transformation des Verkehrs- und Energiesektors: Die vor uns liegenden Herausforderungen sind zur Halbzeit dieser Legislaturperiode immer noch gewaltig. Erste Maßnahmen für den dringend benötigten Investitionshochlauf und die Planungsbeschleunigung sind angelaufen, die Innovationskraft der Wirtschaft ist ungebrochen.

Gleichzeitig gerät die Transformation an vielen Stellen ins Stocken und wir müssen aufpassen, dass uns die nötige Weichenstellung in Richtung Überholspur angesichts der Vielzahl der Herausforderungen nicht stattdessen aufs Abstellgleis führt. Dabei geht es nicht nur um offene Finanzierungsfragen, sondern auch um Standortbedingungen wie Steuern, Bürokratie, Energie- und Rohstoffversorgung sowie ordnungspolitische Rahmenbedingungen. Es stellt sich die Frage, welche Industriepolitik eine nachfragegerechte und nachhaltige Mobilität benötigt und welche Maßnahmen dazu jetzt für die zweite Hälfte der Legislaturperiode fokussiert und angegangen werden müssen.

Im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung des DVF diskutierten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft.

Begrüßung:  Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, DVF-Präsidiumsvorsitzender

Diskussion:

Kai Mentel, Geschäftsführer Hübner Gruppe

Jure Mikolčić, CEO Deutschland, Stadler Rail

Doreen Paesold-Runge, Geschäftsführerin, WP Holding GmbH

Jörg Zwilling, Director Global Communications & Business Development, Quantron AG

Isabel Cademartori MdB, Verkehrspolitische Sprecherin SPD-Bundestagsfraktion

Gitta Connemann MdB, Bundesvorsitzende Mittelstands- und Wirtschaftsunion

Michael Theurer MdB, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr

Moderation: Marc Brost, freier Journalist

V. l. Zwilling, Brost
V. l. Zwilling, Brost