Digitaler Kulturwandel: Blockchain wird Logistiksektor revolutionieren

V. l . Matthias Rathmann (Moderator), Körner, Dr. Schulz, Dr. Rodi, Dr. Wilder und Wrage

„Die Digitalisierung bietet dem Logistiksektor neue Geschäftsfelder, höheren Kundennutzen und mehr Sicherheit. Insbesondere wird Blockchain die Logistik revolutionieren, denn hierüber lassen sich Informations-und Warenströme verbinden und absichern", sagte Ivo Körner, Mitglied des DVF-Präsidiums, Geschäftsführer Vertrieb Branchenkunden, Vice President Enterprise Sales DACH IMT, IBM Deutschland GmbH, auf dem DVF-Forum die Zukunft des Logistik der Messe transport logistic vor vollbesetztem Publikum.

Man werde immer physische Logistik haben, aber mit der Digitalisierung könne zusätzliche Wertschöpfung generiert werden, so Körner weiter.

 

Für Dr. Hansjörg Rodi, DVF-Präsidiumsmitglied, Vorsitzender der Geschäftsleitung Deutschland und der Region Zentral- und Osteuropa, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, steige vor allem die Bedeutung, die Datenströme managen zu können und daraus gezielte Maßnahmen für die Effizienzsteigerung des physischen Transport umzusetzen. Dennoch „zukünftig wie auch heute wird die Lieferkette durch die Verlader gesteuert, aber verstärkt durch Logistikdienstleister gestaltet und organisiert.

 

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Dekarbonisierung: Branche fordert Planungssicherheit mit realistischen Zielen und Maßnahmen

V. l. Dr. Mosolf, Ralf Jahncke (Moderator), Kühn MdB, Titzrath, Leidinger, Tomoff und Dr. von Hoensbroech

Das DVF-Forum auf der Messe transport logistic in München beschäftigte sich mit dem Thema "Zero Emission Logistics - Wie schaffen wir das?" Dr. Jörg Mosolf, DVF-Präsidiumsmitglied und Vorstandsvorsitzender (CEO) MOSOLF SE & Co. KG :"Wir als Logistikbranche bringen uns mit viel Engagement in die Umsetzung der Klimaziele ein, brauchen aber realistische und verlässliche Rahmenbedingungen von der Politik. Unsere Unternehmen sind generell bereit, die Dekarbonisierung aktiv mitzugestalten. Allerdings muss dieses Ziel realistisch sein und sozial wie wirtschaftlich tragbar.“  Anreizsysteme für klima- und umweltfreundliche Maßnahmen wären hilfreich, aber oftmals werden Bemühungen durch nationale oder europäische Steuern behindert.

 

Wie die Politik klimafreundliche Investitionen geradezu bestraft, erläuterte Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende, HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG, am Beispiel ihres Unternehmens. "Für uns bedeutet die EEG-Umlage eine signifikante Verschlechterung unserer Position im harten Wettbewerb der europäischen Seehäfen."

 

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Nächste Stufe zünden auf dem Weg zu mehr Verkehrssicherheit

V. l. Prof. Kompass, Kölbl, Prof. Seeck, Becker, Werner, Leimbach, Fuß und Moderatorin Birgit Priemer (stellv. Chefred. auto motor sport)

„Wir wollen das Ziel von Null Verkehrstoten erreichen. Neben Investitionen in Verkehrs- und Sicherheitstechnik, Verbesserung des Verkehrsverhaltens müssen wir dazu die nächste Stufe der Fahrzeugtechnik und des automatisierten Fahrens zünden.“ Mit diesen Worten eröffnete Stefan Kölbl, Präsidiumsmitglied des Deutschen Verkehrsforums und Vorsitzender der Vorstände DEKRA e.V. und DEKRA SE, die DVF-Veranstaltung mit hochkarätigen Diskussionsteilnehmern zum Thema Verkehrssicherheit, digitale Vernetzung und automatisiertes Fahren. Wichtige Erkenntnis des Abends war, dass durch mehr automatisierung und Entlastung des Fahrers die Verkehrssicherheit erhöht werde. Jedoch die Fahrer über die tatsächliche Fähigkeit des Pkw gut aufgeklärt werden müssen.

 

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