Zukunftsprogramm für Verkehrswege
Das Deutsche Verkehrsforum macht mit seinem Strategiepapier „Zukunftsprogramm Verkehrsinfrastruktur“ Vorschläge für eine dringend notwendige Neuausrichtung der Verkehrsinfrastrukturpolitik. Mit einem Neun-Punkte-Plan wird aufgezeigt, wie vorhandene Kapazitäten genutzt, Erhalt und Betrieb gewährleistet, gezielt in Engpässe investiert, Projekte schneller realisiert und vor allem langfristige Perspektiven für bedarfsgerechte Verkehrswege geschaffen werden.
Warum das so wichtig ist, lässt sich aus den Verkehrsprognosen des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ablesen: Allein für den Güterverkehr wird hier mit einer Steigerung um 75 Prozent der Verkehrsleistung bis 2025 gerechnet. Für den Personenverkehr gilt im selben Zeitraum eine Erhöhung um 18 Prozent.
Der Neun-Punkte-Plan:
- Zustand regelmäßig dokumentieren und Finanzbedarf offen legen
- Kapazität ausschöpfen und Sicherheit optimieren
- Gezielt nach Nutzen-Kosten-Aspekten investieren
- Investitionen auf hohem Niveau verstetigen
- Infrastrukturfinanzierung reformieren
- Privates Kapital stärker einbinden
- Vorhandene Substanz erhalten
- Vernetzung auch im gesamteuropäischen Kontext ausbauen
- Bürokratie abbauen und Umsetzung von Projekte beschleunigen
Strategiepapier „Zukunftsprogramm Verkehrsinfrastruktur“
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Highlights
Kostenentwicklung und Klimaschutz - Die (all)tägliche Mobilität des Bürgers
Das Deutsche Verkehrsforum befragte über infas die Bürger, wie sie im Alltag unterwegs sind, wie sie die Entwicklung ihrer Mobilitätskosten wahrnehmen und was sie für den Klimaschutz tun würden.
Gemeinsame Sitzung der Lenkungskreise 'Bahntechnologie' und 'Schienenverkehr'
Berlin / 11.02.2010
Positive Reaktionen auf ,,Zukunftsprogramm Verkehrsinfrastruktur"
Politiker einig: Infrastrukturpolitik muss reformiert werden
