Müller plädiert für Aktionsplan "Intelligente Mobilität"

Um neuen Ideen für moderne Mobilität bessere Chancen zu geben, plädiert Klaus-Peter Müller, DVF-Präsidiumsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der COMMERZBANK AG, für einen "Aktionsplan Intelligente Mobilität".

"Damit sich intelligente Mobilität in Deutschland erfolgreich entwickeln kann, ist die Politik aufgerufen, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Wenn wir wollen, dass unsere Industrie auf dem Gebiet der Digitalisierung im Verkehr mit anderen Standorten Schritt hält, müssen vor allem Daten in Echtzeit zugänglich, Datenschutz und -sicherheit gewährleistet und ein flächendeckendes Datennetz, insbesondere an den Verkehrswegen, verfügbar sein", so Müller auf der Veanstaltung des DVF zum Thema "#IntelligenteMobilität".

Bund will in Breitband investieren
Für die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär MdB, gehört die digitale Infrastruktur zur Daseinsvorsorge: "In der Netzallianz digitales Deutschland haben wir uns gemeinsam einen klaren Fahrplan gesetzt: Allein für 2015 haben die Telekommunikationsunternehmen zugeseagt, acht Milliarden Euro in den Breitbandausbau zu investieren. Wo es Wirtschaftslichkeitslücken gibt, werden wir staatliche Investitionsanreize schaffen. Mit diesen Maßnahmen werden wir bis 2018 eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/Sekunde erreichen." Wie die staatlichen Investitionsanreize beim Breitbandausbau finanziert würden, erklärte die Staatssekretärin auch: "Dafür stellen wir zusätzliche Gelder der Digitalen Dividende bereit, die wir aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen gewinnen. Bund und Länder haben sich im Dezember darauf verständigt, diese Erlöse eins zu eins wieder in die Digitalisierung und den Breitbandausbau zu investieren."

 

 

Salamitaktik bei Streiks im Verkehrssektor

Das DVF befürchtet, dass der Pilotenstreik vom 29. August bei Germanwings nur der Auftakt zu einer Reihe von Arbeitskämpfen war, die dem Verkehrssektor in Deutschland dauerhaft schaden. „Erst Streik bei Germanwings. Dann ist die Bahn dran. Dann womöglich die Lufthansa Passage. Und so weiter. Bei dieser Salamitaktik haben die Reisenden wieder das Nachsehen. Sie müssen sich auf eine Dauerserie von Beeinträchtigungen einstellen“, so Thomas Hailer, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums DVF.

Im Verkehrssektor ist die Vielzahl von Spartengewerkschaften, die alle ausschließlich Einzelinteressen verfolgen, ein großes Problem geworden. „Kleine Belegschaftsgruppen bauen ein enormes Drohpotenzial auf, machen sich gegenseitig Konkurrenz und legen ganze Infrastrukturen lahm. Den Schaden haben unbeteiligte Dritte, wie Reisende und Berufspendler. Die Bundesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, das Thema Tarifeinheit gesetzlich zu regeln. Die Regelung ist – insbesondere für die strategische Verkehrsinfrastruktur in unserem Land - überfällig“, so Hailer weiter.

 

 

Das Deutsche Verkehrsforum, 170 Mitgliedsunternehmen, Interessensvertretung, Anwalt für Mobilität, Mobilität für Deutschland, integriertes Verkehrssystem, verkehrsträgerübergreifende Wirtschaftsvereinigung, Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und die Sicherung der Mobilität in Deutschland und Europa, Interessensvertretung aller Verkehrsträger, Rufer für Wettbewerb und Bürokratieabbau, politische Willensbildung, Wissensträger, Plattformgeber, Impulsgeber, Dienstleister, hochkarätige Vertreter aus dem Verkehrssektor, weitreichendes Kontaktnetzwerk, verkehrswirtschaftliche Informationen, Schnittstelle zwischen Verkehrsbranche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Erfahrungs- bzw. Wissensaustausch zu allen Aspekten der Mobilität.

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Klaus-Peter Müller fordert Aktionsplan intelligente Mobilität

Um neuen Ideen für moderne Mobilität bessere Chancen zu geben, plädiert Klaus-Peter Müller, DVF-Präsidiumsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, für einen "Aktionsplan Intelligente Mobilität". "Damit sich intelligente Mobilität in Deutschland erfolgreich entwickeln kann, ist die Politik aufgerufen, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen."

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