Agenda "Mobilität für Europa" als Grundlage für politisches Handeln

„Unsere Agenda ‘Mobilität für Europa‘ beschreibt notwendige Handlungsfelder und Maßnahmen für eine europäische Politik, damit die Mobilitätskultur in Deutschland und Europa weltweit führend bleibt und unsere Unternehmen im harten Wettbewerb mit Dienstleistern und Herstellern aus anderen Kontinenten weiterhin bestehen können“, erklärt Klaus-Peter Müller, DVF-Präsidiumsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der COMMERZBANK AG.

Das Deutsche Verkehrsforum wendet sich mit seinen Handlungsempfehlungen aus der Broschüre zum Auftakt der neuen Legislaturperiode in Brüssel insbesondere an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und an die EU-Kommission. „Wir wollen verdeutlichen, welche Schwerpunktthemen die Verkehrswirtschaft – nicht nur in Deutschland – als entscheidend erachtet, damit sie ihre Schlüsselfunktion für eine wachsende Wirtschaft und für mehr Lebensqualität optimal erfüllen kann. Dazu gehören etwa der Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze und der digitalen Informationssysteme. Außerdem wollen wir einen Weg aufzeigen, wie Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit in Einklang gebracht werden können“, sagt DVF-Geschäftsführer Thomas Hailer. „Unser Positionspapier enthält aber auch Warnungen an die EU, dass funktionierende internationale Märkte nicht durch Überregulierung oder europäische Alleingänge behindert werden dürfen – beispielsweise bei den Themen Emissionshandel im Luftverkehr, Terrorschutz in der Logistik oder Paketzustellung.“

  Die Agenda Mobilität für Europa im PDF-Format zum Download

 

 

Salamitaktik bei Streiks im Verkehrssektor

Das DVF befürchtet, dass der Pilotenstreik vom 29. August bei Germanwings nur der Auftakt zu einer Reihe von Arbeitskämpfen war, die dem Verkehrssektor in Deutschland dauerhaft schaden. „Erst Streik bei Germanwings. Dann ist die Bahn dran. Dann womöglich die Lufthansa Passage. Und so weiter. Bei dieser Salamitaktik haben die Reisenden wieder das Nachsehen. Sie müssen sich auf eine Dauerserie von Beeinträchtigungen einstellen“, so Thomas Hailer, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums DVF.

Im Verkehrssektor ist die Vielzahl von Spartengewerkschaften, die alle ausschließlich Einzelinteressen verfolgen, ein großes Problem geworden. „Kleine Belegschaftsgruppen bauen ein enormes Drohpotenzial auf, machen sich gegenseitig Konkurrenz und legen ganze Infrastrukturen lahm. Den Schaden haben unbeteiligte Dritte, wie Reisende und Berufspendler. Die Bundesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, das Thema Tarifeinheit gesetzlich zu regeln. Die Regelung ist – insbesondere für die strategische Verkehrsinfrastruktur in unserem Land - überfällig“, so Hailer weiter.

 

 

Das Deutsche Verkehrsforum, 170 Mitgliedsunternehmen, Interessensvertretung, Anwalt für Mobilität, Mobilität für Deutschland, integriertes Verkehrssystem, verkehrsträgerübergreifende Wirtschaftsvereinigung, Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und die Sicherung der Mobilität in Deutschland und Europa, Interessensvertretung aller Verkehrsträger, Rufer für Wettbewerb und Bürokratieabbau, politische Willensbildung, Wissensträger, Plattformgeber, Impulsgeber, Dienstleister, hochkarätige Vertreter aus dem Verkehrssektor, weitreichendes Kontaktnetzwerk, verkehrswirtschaftliche Informationen, Schnittstelle zwischen Verkehrsbranche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Erfahrungs- bzw. Wissensaustausch zu allen Aspekten der Mobilität.

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Einstellung der Bevölkerung zur Verkehrsinfrastruktur

Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) hat in einer Umfrage herausgefunden, dass die Deutschen eine deutliche Verschlechterung der Verkehrswege wahrnehmen. Ganz besonders dramatisch ist die Lage in Städten bis 100.000 Einwohnern und Kleinstädten.

Veranstaltungen

Sitzung des Lenkungskreises 'Straßenverkehr'

Berlin / 23.09.2014

Terminal 3 muss gebaut werden

Zukunft des Drehkreuzes Frankfurt nicht in Frage stellen

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