Logistiker brauchen mehr Mut bei Digitalisierung

Diskutierten auf dem Branchenkolloquium von COMMERZBANK AG und DVF v. l. Werner, Jarzombek MdB und Körner

Deutsche Logistikunternehmen müssen sich disruptiven Veränderungen im Markt, neuen Wettbewerbern und Technologien stellen. Ivo Körner, DVF-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer Vertrieb Branchenkunden, Vice President Enterprise Sales DACH IMT, IBM Deutschland hat die Unternehmen motiviert, sich stärker bei der Einführung der Digitalisierung zu engagieren.

Thomas Jarzombek MdB, Mitglied im Ausschuss "Verkehr und digitale Infrastruktur" sagte, es gebe viele Start-ups mit neuen Ideen. Etablierte Unternehmen sollten mit ihnen zusammenarbeiten und neue Geschäftsmodelle aufbauen. Jarzombek wies darauf hin, dass der Staat die Start-up Szene nicht zu sehr regulieren und mit Abgaben belegen sollte.

"Wichtige Erkenntnisse zur Kundengewinnung und- bindung könnten heutzutage durch die Auswertung von Datensätzen, Erkennung von Mustern und Kombinationen von Daten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen gewonnen werden", so Holger Werner, Bereichsvorstand Mittelstandsbank Ost, COMMERZBANK AG. Besonders interessant werde es laut Werner, wenn Daten außerhalb des Unternehmens, etwa Staudaten oder aus sozialen Netzwerken, in die Analysen einbezogen würden.

 

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Schäuble wirbt für Bundesfernstraßengesellschaft

V. l. Dr. Ulrich Nußbaum und Dr. Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat sich bei der DVF-Mitgliederversammlung vor rund 300 Teilnehmern für die Etablierung einer Bundesfernstraßengesellschaft augesprochen. "Dass Verkehrswege nicht erhalten oder gebaut werden, liegt nicht am fehlenden Geld, sondern an den teilweise ungenügenden Planungs- und Genehmigungskapazitäten in den Bundesländern. Deshalb brauchen wir eine Bundesfernstraßengesellschaft, die in einem ersten Schritt für die Bundesautobahnen zuständig ist, und in einem zweiten für die Bundesstraßen."

 

Die volle Unterstützung der Verkehrswirtschaft für eine Bundesfernstraßengesellschaft sagte der DVF-Präsidiumsvorsitzende Dr. Ulrich Nußbaum dem Finanzminister zu, denn Verkehrsprojekte müssen effizienter und schneller als bisher umgesetzt werden.  Dafür müssten nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft und die Verbände werben: „Wir wollen eine Bundesfernstraßengesellschaft, aber auch begleitende Strukturreformen, insbesondere neue Finanzierungsinstrumente für eine mehrjährige Durchfinanzierung von Verkehrsprojekten unabhängig von der Kameralistik der öffentlichen Haushalte.“

 

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